Nabelschnurblut
Ein kleiner Lebensretter
Bei jedem gesunden Baby befinden sich millionenfach
junge, vitale Stammzellen im Blut der Nabelschnur (auch Plazentaresblut genannt),
welche in der Lage sind, das blutbildende System wieder herzustellen.
Grund dafür ist die Wanderung der Blutbildung in das Knochenmark, während der Entwicklung des Babys.
Seit Ende der 80er weiss man, dass diese dem Kind
aktiv dabei helfen, gesund zu bleiben
und es von Verletzungen und Erkrankungen zu regenerieren.
Damit dieses auch so bleibt, kann man gleich nach der Geburt
eine bestmögliche Gesundheitsvorsorge durchführen lassen.
Dazu wird das Blut aus der Nabelschnur entnommen,
eingefroren und kann Jahrzehnte eingelagert werden.
Jedoch können die Zellen nicht nur für das eigene Kind
verwendet werden, sondern auch für andere Menschen
lebensrettend sein.
Jedes Jahr werden fast 30.000 Stammzellentransplantationen
durchgeführt und es werden immer mehr.
Leider werden bei manchen Erkrankungen wie z.B. Krebs,
bevorzugt körpereigene Zellen verwendet, auf Grund der Abstoßungsgefahr.
Bei anderen Krankheiten wie z.B. Leukämie werden eher körperfremde Stammzellen verwendet.
Im Grunde ist es auch egal, ob privat vorsorgen oder Spenden,
lohnen tut es sich alle mal, wenn man durch ein wenig Nabelschnurblut Leben retten kann.